2021

Gut gegen Nordwind

Die moderne Version eines Briefromans über eine Internet-Liebschaft erschien 2006 und wurde bereits in 28 Sprachen übersetzt.

Leo Leike bekommt eines Tages eine E-Mail, die eigentlich gar nicht in seinem Postfach landen sollte. Eine gewisse Emma Rothner erklärt darin die Kündigung ihres Zeitschriftenabonnements. Nach weiteren E-Mails macht Leo Frau Rothner darauf aufmerksam, dass sie sich beim Eintippen der E-Mail-Adresse, wie einige andere auch, vertippt hat. Emma entschuldigt sich, meldet sich in den folgenden Wochen aber noch diverse Male, da sie denselben Tippfehler immer wieder begeht. Leo teilt ihr mit, ein derartiger Tippfehler sei bei einer Person, die so gehetzt schreibe, nicht verwunderlich. Emma möchte wissen, wie ihr Gegenüber darauf kommt. Leo erklärt, dass er sich zurzeit beruflich mit der Sprache von E-Mails befasst, und Emma entgegnet, dass sie Homepages gestaltet. Die beiden wissen durch ihr Gespräch über das Zeitungsabonnement, dass sie in derselben Stadt wohnen.

Dieser kurze, anfänglich zufällige Wortwechsel wird der Grundstein für weitere E-Mails zwischen den beiden. Auch wenn Leo und Emmi, wie Leo sie nun nennt, zu Beginn private Themen wie das Familienleben oder persönliche Probleme meiden, so entwickeln beide im Laufe der Zeit Interesse füreinander, und schon bald entsteht ein vertrauensvolleres Verhältnis, in dessen Verlauf dann auch Tabuthemen wie Leos gescheiterte Beziehung oder Emmis Verhältnis zu ihrer Familie diskutiert werden. Die gegenseitige Neugier führt schließlich dazu, dass man über ein reales Treffen nachdenkt...

Spiel: Kathrin Fydrich, Steffen Scheunpflug

 

Inszenierung: Veronika Wernstedt, Karin Petersen-Jahnke

Technik: Patrick Weiß



Kontakt

Eberdinger Sommertheater e.V.

Theater in der Nussschale

Verwaltung:

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